Claudia Nowka ist neue Michendorfer Bürgermeisterin (Update)

Frau Nowka legt den Amtseid ab
© Björn Grüneberg

Am gestrigen Dienstag hat Claudia Nowka ihr neues Amt als Michendorfer Bürgermeisterin angetreten. Sie schrieb selbst auf ihrer Facebook-Seite, dass sie sich in der Verwaltung herzlich empfangen fühlte. Nach einem arbeitsreichen ersten Tag legte sie am Abend im Beisein zahlreicher Michendorfer Bürgerinnen und Bürger den Amtseid ab. Zuvor wurde der bisherige Bürgermeister Reinhard Mirbach verabschiedet, der wieder ins Bundeskanzleramt zurückkehren wird. Der Abend klang bei einem kleinen Imbiss mit netten Gesprächen und vielen guten Wünschen für das neue Gemeindeoberhaupt aus.

Beitrag vom 01.09.2019: Nach der Auszählung aller Michendorfer Stimmbezirke (Quelle) steht fest: Claudia Nowka heißt die neue hauptamtliche Bürgermeisterin der Gemeinde Michendorf für die kommenden acht Jahre. Damit ist sie auch dafür zuständig, dass der Ortsteil Stücken, als zweitkleinster Ortsteil der Gemeinde, bei all den großen und kleinen Entscheidungen im Gemeindeparlament nicht vergessen wird.

Frau Nowka, die vom Bündnis für Michendorf als Kandidatin aufgestellt wurde, setzte sich, nach einem außerordentlich fairen Wahlkampf, bei der heutigen Wahl mit 70,5 Prozent aller Michendorfer Stimmen deutlich gegen ihren Mitkonkurrenten Martin Kaspar (SPD) durch. In Stücken lag das Ergebnis mit 70,8 Prozent fast exakt auf dem Michendorfer Schnitt.

Frau Nowka tritt die Nachfolge von Reinhard Mirbach an, der nach dem schlechten Wahlergebnis der CDU bei den Kommunalwahlen im Mai nicht mehr von seiner Partei aufgestellt wurde. Die Amtsgeschäfte im Bürgermeisterinnenamt beginnen für Frau Nowka am 17. Dezember diesen Jahres.

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Was Stücken bewegt: Ortsbeiratssitzung vom 13. Dezember 2019

Anm. des Autors: Die nachfolgenden Informationen wurden von mir während der Sitzung aufgezeichnet und stellen nicht das offizielle Sitzungsprotokoll des Ortsbeirates dar.

Bericht des Ortsvorstehers

Anmeldung von Veranstaltungen

Der Ortsvorsteher erläutert, dass das Ordnungsamt der Gemeinde Michendorf in einem Anschreiben darauf hingewiesen hat, dass “zukünftig alle Termine, Veranstaltungen und Sperrungen im öffentlichen Raum (außerhalb der Einrichtung) rechtzeitig anzuzeigen” sind. “Diese Termine sind dem Ordnungsamt mindestens 4 Wochen vorher, vollständig mit Datum, Uhrzeit, Grund und Ort, zu melden. Veranstaltungen jeglicher Art außerhalb der Einrichtung können nur mit Verkehrsrechtlicher Anordnung stattfinden und unterliegen einer Genehmigungspflicht.”

Fußgängerüberweg in der Nähe der Haltestelle

Die Gemeinde Michendorf erklärte gegenüber dem Ortsvorsteher, dass der Landkreis Potsdam-Mittelmark die Aufstellung von Geschwindigkeitstafeln gefördert hat. Nach Aussagen der Gemeinde jedoch nur im Bereich von Schulen. Daher käme eine Aufstellung in Stücken nicht in Frage. Der Ortsbeirat erhebt gegen diese Vorgabe Einspruch und begründet dies u.a. mit der gefährlichen Kurve in der Ortsmitte. Zudem ist der Fußweg zur Bushaltestelle rechtlich gesehen bereits ein Schulweg.

Hintergrund: Stückener Eltern beklagen, dass die L73 für Kinder und Kleinkinder nicht einfach zu überqueren sei. Die Gründe dafür sind (1) schlechte Einsicht, (2) schnell fahrende Autos (50km/h) und (3) sehr hohe Bordsteinkanten (problematisch für Kinder mit Laufrad / Fahrrad).

Straßenlaternen

Nach Aussagen des Ortsbürgermeisters wurden die defekten Straßenlaternen in der Ortslage Stücken repariert bzw. erneuert. Der Bedarf für 1-2 neue Straßenlaternen im Bereich des Hofladens Block in der Querstraße wurden bei der Gemeinde angemeldet. Bisher konnte noch keinerlei Zusage der Gemeinde erreicht werden.
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Großer Andrang beim Weihnachtsbaumanblasen

Naja, hat ja fast funktioniert. Im letzten Jahr hatte ich dem diesjährigen Weihnachtsbaumanblasen ein bisschen kältere Temperaturen und Schnee gewünscht. Mit gerade mal 2 Grad plus war es zumindest empfindlich kalt. Der Schnee blieb zwar aus, aber man muss ja noch Träume haben.

So fanden Glühwein, Eierpunsch und Kinderpunsch dankbare Abnehmer. Bratwurst, Waffeln und Quarkbällchen sorgten für eine gute Nahrungsgrundlage. Der Heimatverein Stücken und der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Stücken hatten vorgesorgt. Gut gestärkt konnte nicht nur dem breitem Repertoire an Weihnachtstiteln des Blasorchesters Stücken gelauscht werden, auch der in diesem Jahr gegründete Singekreis animierte die Besucher zum Mitsingen bekannter Weihnachtslieder. Der Singekreis trifft sich ganz ohne Verpflichtung jeden Freitag um 20 Uhr im Gemeinderaum der Kirchengemeinde in der Stückener Dorfstraße 15. Auch konfessionslose Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Es zählt allein die Freude am Singen.

Neu war in diesem Jahr auch der Weihnachtsbaum. Im letzten Jahr stand er noch im Schatten seines riesigen Nachbarn. Doch der musste in diesem Februar weichen. Auch der neue Baum wird wohl nur eine Übergangslösung. Bald soll ein ganz neuer Baum wieder in der Mitte der Wiese an der Feuerwehr gepflanzt werden.

Die Tombola des diesjährigen Erntefestes war ein Riesen-Erfolg. Der Erlös kommt mit jeweils 250 Euro den Kindern der Kita “Storchennest” in Stücken, sowie dem Jugendblasorchester des Blasorchesters Stücken und dem Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Stücken zu Gute. Und gerade auch die Kinder durften sich über die ein oder andere kleine Überraschung des Weihnachtsmannes freuen, der schon jetzt einen Abstecher nach Stücken gemacht hatte.

Der Heimatverein Stücken e.V. wünscht allen Stückenerinnen und Stückenern und ihren Gästen, sowie allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs eine besinnliche Adventszeit und ein Frohes Weihnachtsfest.

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Hinrunde endet mit versöhnlichem Heimsieg für Blau-Weiß

Nach dem 1:3 im Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen den Tabellenletzten Fortuna Babelsberg III war für die Blau-Weißen der vorläufige Tiefpunkt der Saison erreicht. Der Absturz auf den letzten Tabellenplatz mit mageren 5 Punkten nach nur einem Sieg und zwei Unentschieden aus elf Saisonspielen. Bitter.

Und auch heute stand es nach drei Minuten bereits 1:0 für die Gäste von Juventas Crew Alpha II. Doch Stücken bleibt im Spiel. Kapitän Kay Schmelzig übernimmt die Verantwortung und versenkt keine zwei Minuten später einen Strafstoß zum 1:1. Damit hat er in dieser Saison bereits drei Elfmeter ohne Fehlschuss verwandelt. Und es geht Schlag auf Schlag weiter. In der 10. Minute gibt es Elfmeter für die Gäste aus Potsdam. Doch Keeper Nico Heinicke pariert glänzend. Die Blau-Weißen sind die klar bessere Mannschaft. Markus Heinemann scheitert in der ersten Halbzeit allein dreimal am Pfosten. Patrick Bädelt erzielt per Nachschuss das 2:1 in der 21. Minute. Paul Kasten erhöht nach Zuspiel von Sören Kieburg in der 39. Minute zum 3:1.

Kurz nach der Pause setzt sich Bädelt auf der rechten Seite durch und erhöht auf 4:1. Bereits sein achter Treffer in dieser Saison. Stücken bleibt weiter die dominierende Mannschaft ohne ihre Chancen zu nutzen. Juventus kann Mitte der zweiten Halbzeit nur noch per Elfmeter verkürzen (67.). Leider erhöht dies auch das Konto der Gegentore. Stolze 45 Tore lies man in der Hinrunde zu. Mit 8 Punkten überwintern die Stückener auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Für die Blau-Weißen steht am 9. Februar 2020 zunächst das Nachholspiel beim SV Dallgow 47 III an, bevor es dann am 23. Februar 2020 mit einem Auswärtsspiel beim SV 05 Rehbrücke II in der Rückrunde weiter geht. Der Saisonverlauf und alle Stückener Torschützen sind hier zu finden.

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Kommentar: 600 Meter Ortsdurchfahrt in weite Ferne gerückt

Der rot markierte Straßenabschnitt soll saniert werden. Die grün markierten Abschnitte der L73 sind bis zu den Nachbarorten fertig.

Wohl jeder Stückener und auch die Durchreisenden freuen sich über die sanierten Straßenabschnitte der Landesstraße 73 nach Fresdorf und Zauchwitz, sowie die parallel verlaufenden, neu geschaffenen, Radwege. Das lange Warten hat sich gelohnt. Das Ergebnis ist einfach klasse. Viele hatten sicher gehofft, dass mit der Baumaßnahme Richtung Fresdorf auch die Ortsdurchfahrt in Stücken erneuert wird. Doch hier gab es in diesem Jahr keine Besserung. Und nach aktuellen Aussagen des Landesbetriebs Straßenwesen (LS) werden diese 600 Meter der Zauchwitzer Straße in Stücken zu einer erneuten Geduldsprobe. Frank Schmidt vom LS wird in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 23. November 2019 mit den Worten zitiert: “Wir haben die Ortsdurchfahrt Stücken auf dem Schirm … Wenn alles so weiter läuft wie derzeit, werden wir spätestens 2023 anfangen zu planen”. Äh, wie bitte, was? 2023 beginnt die Planung? Dann ist ganz sicher nicht vor 2025 mit einem Baubeginn zu rechnen. Das sind mehr als fünf Jahre. Gemeinhin nennt man so etwas nicht “auf dem Schirm haben”, sondern “auf die lange Bank schieben”.

An der Kreuzung Zauchwitzer Straße / Stückener Dorfstraße enden die frisch sanierte L73 und der neue Radweg.

Lieber Landesbetrieb, rechnen Sie bei der Erneuerung unserer Ortsdurchfahrt mit einer Millioneninvestition? Mag sein, dass die Ortsdurchfahrt an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu schmal ist für Straße, Radweg und Fußweg beidseitig. Der größte Teil der gerade mal 600 Meter langen Straße ist jedoch breit genug. Persönlich glaube ich, dass die Stückener mit einer pragmatischen Lösung einverstanden wären, die auch kombinierte Fuß- und Radwege einschließen würde, um Platz zu sparen. Wenn nur endlich in jedem Bereich der Landesstraße ein Fußweg zur Verfügung stünde, damit junge und ältere Fußgänger, Kinderwagen schiebende Eltern und Kinder auf Fahrrädern nicht mehr auf die Landesstraße ausweichen müssen, um sich innerhalb des Ortes zu bewegen. Zudem müssen die hohen Bordsteinkanten verschwinden, die vor allem für Rollstuhlfahrer gefährlich werden können. Ich will hier keine Horrorszenarien beschwören, jedoch sollte die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, auch derer, die sich in kleinen Dörfern das Landes Brandenburg bewegen, Grund genug sein, um eine überschaubare Geldsumme in die Hand zu nehmen und einen “echten” Lückenschluß der L73 zwischen Fresdorf und Zauchwitz zeitnah zu realisieren.

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