Flohmarkt-Frühling im Fliederhof am 20. April 2024

Persönlichkeiten

Johannes Bonnet

  • geboren am 4. Mai 1843 in Ornshagen bei Regenwalde in Hinterpommern
  • amtierte von 1886 bis 1902 als Pastor in Stücken bei Beelitz
  • danach Pastor in Karwe bei Neuruppin
  • verstorben am 23. Oktober 1913 in Neuruppin
  • Hauptwerke:
    • „Der Fabeldichter Wilhelm Key” (Lebensbild), 1885
    • „Ring und Schwert” (Roman aus der Zeit der Gegenrevolution im Ruhrtal), 1898
    • Erzählungen und Novellen
  • Quelle: Franz Brümmer: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten von Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Leipzig: 1913, S. 294

Friedrich Büchsel

  • geboren am 2.7.1883 in Stücken, Theologe
  • war Professor der Theologie in Rostock und Greifswald
  • verstorben am 2.5.1945 in Greifswald
  • Hauptwerke:
    • „Kommentar zum Johannesbrief”, 1933
    • „Theologie des Neuen Testaments”, 1935
    • „Die Offenbarung Gottes”, 1938
  • Quelle: B.Ch. Brummer „Deutscher Gelehrtenkalender”, 1940/41

Fritz Krakow

  • Am 29.5.1888 wurde der Schulmann und Musikpädagoge in Berlin geboren.
  • Er besuchte das Lehrerseminar in Neuruppin, amtierte später als Lehrer in Baek bei Perleberg und von 1910 bis 1920 in Stücken.
  • Ab 1920 war er als Gymnasial-Musiklehrer (Studienrat) und Dirigent verschiedener Chorvereinigungen in Gumbinnen tätig.
  • Sein Musikstudium absolvierte er am Institut für Kirchenmusik in Berlin.
  • Anfang 1945 kam Herr Krakow wieder nach Stücken.
  • Im Mai 1945 wurde er von der damaligen sowjetischen Kommandantur als Bürgermeister der Gemeinde Stücken eingesetzt.
  • Quelle: Müller „Deutsches Musikerlexikon, Dresden 1927

Bernhard Seeger

  • geboren am 6.10.1927 in Roßlau/Elbe
  • war 1946/47 Neulehrer in Stücken
  • arbeitete bis Anfang 1950 als Lehrer in Stücken dann als freischaffender Autor
  • 1956 erhielt er den Fontane-Preis und 1963 den Nationalpreis.
  • 1969 kam er wieder nach Stücken.
  • Ende der 1980er Jahre gab er seinen Wohnsitz in der Zauchwitzer Straße in Stücken auf und wohnte die letzten Jahre in Potsdam
  • Er hatte zwei Söhne und eine Tochter.
  • Am 14.3.1999 verstarb er in Potsdam.
  • Werke:
    • Roman „Sturm aus Bambushütten”, 1960
    • 1961 wurde Seeger mit dem Roman „Herbstrauch” einem größeren Publikum bekannt. Wichtige Romanfiguren sind Wollni und Grimmberger.
    • Fernsehtrilogie „Die Erben des Manifests” – Wichtige Filmfigur ist Willy Prange.
    • Roman „Der Harmonikaspieler”, Tillmann Rutenschneider spielt die Rolle des Vorwärtsdrängenden, Unbequemen.
    • Der Filmroman „Märkische Chronik” wurde 1983 in 12+6 Folgen vom Fernsehen der DDR sehr erfolgreich ausgestrahlt.
    • Im Roman „Menschenwege” (1987, 2 Bände) wird der weitere Lebensweg der Filmfiguren der Märkischen Chronik, Hannes Trostheim, Wilhelm und Alm Sichler, Wilhelm Dreibot, einstiger Landbriefträger u.a. beschrieben.
    • Roman „Vater Batti singt wieder”
    • Des Weiteren ist Seeger Autor zahlreicher Erzählungen, Fernseh- und Hörspiele.
  • Zum Lebenswerk Seegers gibt es unterschiedliche Meinungen. Sein Schaffen wurde geprägt durch die Begegnungen mit Menschen der Märkischen Landschaft. Er war ein strenger Verfechter sozialistischer Ideale, was so manches Mal auch zu Konflikten mit den Bewohnern Stückens führte. Er war stets bemüht, „… schreibend den Weg der Partei zu begleiten,…, die ins helle Licht zu rücken, die fähig sind, Knoten zu lösen, Hindernisse niederzulegen, die Kraft ihrer Persönlichkeit in der Lage sind, das Leben vorwärts zu entwickeln.” So Christa Haseloff in einem Artikel zum 60. Geburtstag Seegers in der Märkischen Volksstimme vom 2.10.1987.

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