Fliederhof und Landhaus “Zu Stücken” bieten Essen zur Abholung (Update)

Update vom 5. Mai 2021: Mitten in der Spargelzeit bieten die Stückener Gasthäuser natürlich “Spargel satt” an. Im Landhaus “Zu Stücken” kann er mit Schnitzel oder Wildschinken bestellt werden, der Fliederhof kombiniert das Edelgemüse mit Schwarzwälder Schinken, Perlhuhnbrust, Schnitzel, Fisch oder sogar Nudeln. Natürlich gibt es auch zahlreiche Alternativgerichte ohne die weißen Stangen und wie schon seit Monaten wird jedes Wochenende auch frisch gebacken. Im Fliederhof kann man am Muttertag auch ein spezielles Muttertagsmenü bestellen, oder einen Picknickkorb zum sonntäglichen Ausflug zusammenstellen lassen. Alle Angebote weiterhin leider nur zum Bestellen und Abholen, aber vielleicht ändert sich die Situation ja endlich in den Sommermonaten. Über Veränderungen im Betrieb der beiden Stückener Gaststätten halten wir Sie hier auf Stücken bloggt auf dem Laufenden.


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Kurz gebloggt … am 30. April 2021

Kurz gebloggt… heute mit den wichtigsten Informationen aus der Ortsbeiratssitzung vom vergangenen Mittwoch und der unfreiwillig wiederholten Gemeinderatssitzung vom 22. April und allem, was sonst noch so passiert ist …

Kurz informiert

  • Das Amtsblatt Nr. 4, das erst in der kommenden Woche als gedruckte Version in den Haushalten zur Verfügung steht, kann bereits jetzt auf der Webseite der Gemeinde heruntergeladen werden.
  • In einem Grundsatzbeschluss haben die Gemeindevertreter der Gemeinde Michendorf am 22. April 2021 beschlossen, “die Planung zur Errichtung eines neuen Vereinsheimes im Ortsteil Stücken … fortzuführen”. Die Finanzierung der geschätzten Kosten in Höhe von 606.000 € sollen “unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde und unter der Voraussetzung der Förderung von mindestens 50 %” erfolgen. Die Beantragung von Fördermitteln aus verschiedenen Töpfen ist bereits angelaufen. U.a. fand heute ein Vor-Ort-Termin mit dem Geschäftsführer des Kreissportbundes Potsdam-Mittelmark und Vertretern der Gemeinde und des FC Blau-Weiß Stücken statt. In Kürze mehr zu diesem Bauprojekt auf Stücken bloggt.
  • Die Planungen für das neue Feuerwehrgebäude sind ebenfalls weit fortgeschritten. Inzwischen wird die sogenannte Variante C favorisiert, die vorsieht, das gesamte Bestandsgebäude abzubrechen und einen barrierefreien Ersatzneubau zu errichten. Zwei Stellplätze für ein Löschgruppenfahrzeug und einen mobilen Notstromanhänger sollen ihre Ausfahrten Richtung Kriegerdenkmal erhalten. Parkplätze vor dem Gebäude an der Stückener Dorfstraße sind ebenso vorgesehen, wie eine Stellfläche vor der Fahrzeughalle, die auch für Übungen der Jugendfeuerwehr, sowie für die Bestückung und Wartung des Einsatzfahrzeuges zur Verfügung stehen könnte. Der Sozialtrakt wird mit Umkleiden, Duschen, geforderter Schwarz/ Weiß-Trennung, einem Büroraum für den Ortswehrführer, sowie Schulungsraum und Umkleiden für die Jugendfeuerwehr ausgestattet. Die Hoffnung besteht, dass die kalkulierten Kosten von 1,45 Mio. € zu einem erheblichen Teil über Fördermittel realisiert werden können, und sich die Gemeindevertretung Michendorf bis zum 30. Juni diesen Jahres in einem Grundsatzbeschluss zum Bau des Gebäudes entschließt. Bis zu diesem Termin wäre eine fristgerechte Fördermittelbeantragung für das laufende Jahr möglich.
  • Die Ausweitung der 30km/h-Zone auf die gesamte Stückener Dorfstraße nimmt Gestalt an. Dazu wird die Verwaltung eine Genehmigung und verkehrsrechtliche Anordnung bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark beantragen. Zudem werden Parkverbotszonen im Bereich der asphaltierten Dorfstraße eingerichtet. Deren geplante Ausmaße können in dieser Übersicht (PDF) eingesehen werden.
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Auch dieses Jahr keine Uschi Party in Stücken …

Heute in einem Monat wäre es wieder so weit gewesen. Die patentiert einzig wahre Uschi-Party sollte wieder hunderte Tanz- und Feierwütige nach Stücken locken. Doch noch immer verhindert Corona jede Art von Feierlichkeit und das ungezwungene Zusammensein mit anderen Menschen. Werden wir bald mal wieder “ein Fass aufmachen können” und so richtig abfeiern können? Die Hoffnung stirbt zuletzt. Erinnert Euch an die letzte Party 2019, denkt zuversichtlich an 2022, bleibt gesund und lasst Euch impfen.

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Kostenlose Antigen-Schnelltests in der Gemeinde Michendorf

Update vom 4. Mai 2021: Derzeit stehen folgende Testmöglichkeiten in der Gemeinde Michendorf zur Verfügung:

  • montags, mittwochs, freitags und samstags in der Klee-Apotheke in Michendorf, mit vorheriger Anmeldung
  • dienstags von 14:00 bis 18:30 Uhr, Gemeindezentrum „Zum Apfelbaum“ in Michendorf, ohne Anmeldung
  • Ab 3. Mai 2021, täglich von 16 bis 18/19 Uhr in Michendorf, Poststr. 1A, Fenster zum Parkplatz, mit vorheriger Anmeldung
  • immer sonntags 9-12 Uhr in Langerwisch (Gemeindezentrum), mit vorheriger Anmeldung
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Wolfsangriffe auf Schafe in Stückener Ortslage (Update)

Diese Karte auf Basis von GoogleMaps zeigt alle Wolfsattacken der letzten Wochen

Update vom 23. April 2021: Mittlerweile sind mehr als zwei Monate seit den Wolfsangriffen in Stücken vergangen und man hätte meinen können, die Situation beruhigt sich etwas. Doch das Gegenteil ist der Fall. Fast täglich melden Tierhalter in Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming neue Übergriffe von Wölfen vorrangig auf Schafe, aber auch auf Kälber und Damwild in Einhegungen. In der Nacht von Montag auf Dienstag dieser Woche schlugen die Wölfe im Nachbarort Fresdorf zu. Bei Familie Hanke wurden zwei Schafe unweit des Dorfzentrums getötet. Die bekannt geworden Übergriffe des aktuellen Jahres in PM und TF werden jetzt auf dieser Karte verzeichnet. In den ersten 3 1/2 Monaten diesen Jahres wurden bei den dokumentierten 25 mutmaßlichen Wolfsangriffen insgesamt 98 Nutztiere getötet. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich höher. Betroffene Tierhalter können sich in den Kommentaren zum Artikel melden. Ich trage nach Prüfung und Rücksprache jeden weiteren Fall in die Karte ein, auch wenn das vielleicht nur dazu dient, die ermittelten Fälle mit der offiziellen Statistik des LfU Anfang 2022 zu vergleichen.

Anfang März wurde über die Landtagsabgeordnete Dr. Saskia Ludwig (CDU) eine Kleine Anfrage 1142 (Drucksache 7/3110) an die Landesregierung Brandenburg gestellt. Initiiert vom Wolfsbeauftragten des Landesbauernverbandes Jens Schreinicke (CDU) wurden die hier im Artikel genannten Fälle geschildert und konkrete Fragen an die Landesregierung und deren nachgeordnete Ministerien gestellt. Den genauen Wortlaut finden Sie in diesem Dokument (PDF). Inzwischen liegt die Antwort der Landesregierung (nach Zuarbeit des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK)) vor. Die vollständige Fassung finden Sie hier als PDF. Die Ausführungen bestätigen die Wolfsangriffe, verweisen jedoch darauf, dass in den meisten Fällen die Tiere nicht durch ausreichende Herdenschutzmaßnahmen nach der Definition der Brandenburgischen Wolfsverordnung geschützt waren. Weiter heißt es: “Schäden in Herden, die mit dem sogenannten „zumutbaren Herdenschutz” gem. § 4 der Wolfsverordnung (BbgWolfV) geschützt waren, sind dagegen Einzelfälle.” Das ist eine waghalsige Behauptung, wenn man berücksichtigt, dass der Landesbauernverband in einer Pressemitteilung vom 16. Februar 2021 darauf verweist, dass “[in Brandenburg im Jahr 2020]… 279 getötete Schafe nach dem Mindeststandard laut Brandenburger Wolfsverordnung geschützt waren. Das sind 45 Prozent aller Schafe, die 2020 dem Wolf zum Opfer fielen.”

Die Antwort auf die Kleine Anfrage enthält weitere Details zum behördlichen Umgang mit den Wolfsangriffen. Zwar seien von allen Fällen DNA-Proben genommen worden, aber nur bei zwei Fällen eine Untersuchung beauftragt worden. Nur eine teure DNA-Spuren-Auswertung stellt jedoch sicher, dass es sich um einen Wolfsangriff gehandelt hat, und sie könnte die beteiligten Wölfe identifizieren und/oder einem bestimmten Rudel zuordnen. Zudem stellt die Auskunft des MLUK klar, dass es sich bei den “geschilderten Fällen nicht um besonders gelagerte und vom in der BbgWolfv geregelten Normalfall abweichende Sachverhalte handelt”. Demzufolge ist es wohl normal, dass Schafe mitten in der Ortslage Stücken gerissen werden, dass Wölfe bei starken Minustemperaturen auch durch Strom gesicherte Schutzzäune durchbrechen (siehe Wildenbruch) und es ist auch normal, dass durch sieben Wolfsangriffe innerhalb von vier Wochen insgesamt 18 Schafe und zwei Alpakas getötet, sowie 8 weitere Schafe verletzt wurden. Naturgemäß sehen das die Tierhalter ganz anders. Nicht nur sie gehören zu den mittlerweile 3.800 Unterstützern der openPetition Weidewirtschaft ohne Wölfe. Auch die MAZ berichtete am 26. April über die Kleine Anfrage.

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