Blau-Weiß beweist Moral und beendet Pleiteserie

Fünf, teils hohe, Niederlagen in Serie zerren an den Nerven der Blau-Weißen, die heute beim ESV Lok Potsdam II antreten mussten.

Und in der ersten Halbzeit sieht es wieder nach einer Niederlage aus. Lok Potsdam dominiert das Spiel und kann mit einem Doppelschlag Mitte der ersten Hälfte in Führung gehen (23./25.). Wobei der erste Treffer zumindest aus abseitsverdächtiger Position erzielt wurde. Blau-Weiß kommt erst kurz vor der Pause gefährlich vor das gegnerische Tor. Paul Kasten kann die größte Chance jedoch nicht nutzen.

Nach der Pause knüpfen die Stückener an und sind jetzt besser im Spiel. Rechtsaußen Nico Heinicke wird in Höhe der Mittellinie gefoult. Der anschließende Freistoss von Patrick Bädelt verursacht ein Gewühl im Strafraum, Sören Kieburg kann auf Paul Kasten durchstecken, der aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer erzielen kann (49.). Sechs Minuten später köpft Heinicke mustergültig (Anm. des Autors: Ich wurde gezwungen, dass zu schreiben.) auf Dennis Meyer, der den Potsdamer Torwart zu weit vor dem Kasten erspäht. Meyer zieht aus gut 35 Meter ab und der Ball fällt knapp unter der Latte ins Tor. Der Ausgleich. Und die Blau-Weißen drehen sogar das Spiel. Wieder ist es Meyer, der sich per Sololauf gut durchsetzen kann und schließlich im Strafraum abzieht. 3:2 nach 68. Minuten.

Doch die Glücksgöttin kennt mit den Stückenern kein Erbarmen. 20 Minuten vor dem Ende trifft Sebastian Klawes nur den Innenpfosten, und kurz vor Schluss erzielen die Potsdamer dann doch noch den Ausgleich (87.). Diesmal sind sich die Stückener noch sicherer. Das war klares Abseits. Doch das Lamentieren hilft nicht, am Ende steht ein Punkt und eine gute Leistung, bei der Trainer Butzke mit seinen Jungs nicht zu hart ins Gericht gehen muss.

Für die Blau-Weißen geht es am 10. November mit einem Auswärtsspiel beim USV Potsdam weiter. Der Saisonverlauf und alle Stückener Torschützen sind hier zu finden.

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