Umstrittener Elfmeter kippt das Spiel – Blau-Weiß verliert knapp gegen Traktor Schlalach

Blau-WeißDas letzte Stückener Heimspiel in dieser Saison an einem Sonntag wird für eine emotionale Verabschiedung genutzt. Kurz vor Anpfiff der Begegnung gegen SV Traktor Schlalach verabschiedet der Vorstand des FC Blau-Weiß Stücken den langjährigen Mittelfeld-Regisseur Patrick Bädelt. Bädelt wechselte im Januar 2017 von der SV Edderitz 1921 nach Stücken, verirrte sich 2018 für ein halbes Jahr zur SG Blau-Weiß Beelitz, bevor er dann endgültig wieder sein blau-weißes Herz an die Stückener verlor. Seit dem 9. Januar 2019 steuerte er dem Stückener Fußball zahllose Tore und Torvorlagen bei, und auch den Aufstieg mit der Mannschaft in die 1. Kreisklasse konnte er 2024 ausgelassen feiern. Nach seinem Rücktritt als Spieler bleibt er den Blau-Weißen treu. In der kommenden Saison will er die Mannschaft von der Seitenlinie als Trainer betreuen.

Die Übergabe des Ehrentrikots und der Anpfiff waren noch keine zwei Minuten vergangen und es gab Freistoß für Blau-Weiß aus zentraler Position. Noch ist es Bädelt, der fast jeden Standard in der Mannschaft übernimmt. So auch dieses Mal. Aus zentraler Position, 20 Meter vom Tor entfernt, schießt er den Ball unhaltbar unter die Querlatte zur frühen Führung ins Tor (hier im Video). Schlalach benötigt eine Weile, um sich von dem Schock zu erholen. Stücken nimmt das Heft in die Hand und kommt in der 11. Minute zu einer weiteren Großchance. Sören Kieburg überspielt die gegnerische Abwehr mit einer Flanke aus der eigenen Hälfte. Paul Kasten fackelt nicht lange und überlupft den gegnerischen Torwart. Der Torschrei hängt Spielern und Fans schon auf den Lippen, doch der Ball fliegt knapp links am Kasten vorbei.

Patrick Bädelt (9) hängt die Stollen an den Nagel und wird die Mannschaft in der kommenden Saison als Trainer betreuen.

Die weiteren Minuten verlaufen zunächst ohne Höhepunkte. Blau-Weiß ist bemüht, aber nicht effektiv genug vor dem Tor. Schlalach bleibt weiter ohne Torabschluss. In der 30. Minute gehen die Emotionen erstmals hoch. Paul Kasten kämpft sich durch die gegnerische Abwehrreihe und kann nur durch einen beherzten Griff an die Schulter im Strafraum gestoppt werden. Ein klarer Elfmeter! Schiedsrichter Daniel Süßmann sieht das anders und hat damit eine weitgehend exklusive Auslegung der Spielszene. In der 36. Minute gibt es Einwurf von der linken Seite für Blau-Weiß. Manu Stuwe wirft den Ball exakt auf den Kopf von Karl Marohn, der den Ball mustergültig auf Paul Kasten verlängert, der keine Mühe hat, die Kugel aus einem Meter Entfernung über die Linie zu köpfen (hier im Video).

Nach dem 0:2 sind die Gäste plötzlich mutiger. Mit dem nächsten Angriff kommt ein Schlalacher Spieler frei zum Abschluss und zwingt Torhüter Nico Heinicke zu einer Glanzparade. Doch der abgelenkte Ball landet auf dem Kopf von Fritz Halling, der ebenfalls aus Nahdistanz in den Stückener Kasten einnickt. Das Spiel nimmt an Fahrt auf und Traktor hat vor der Pause noch eine klare Tormöglichkeit. Nach einer Ecke fliegt der Kopfball knapp links am Tor vorbei. Der Pausenpfiff ertönt und Stücken muss sich zunächst um einen verletzten Spieler Sorgen machen. Sebastian Stoof bekommt einen rückprallenden Ball aus Nahdistanz so unglücklich an den Unterkiefer (hier im Video), dass er nur mit Schmerzen und auffälligem Kopfverband weiterspielen kann.

Doch die Verletzung merkt man ihm kaum an. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit scheut der keinen Kopfball und auch nach vorn setzt er immer wieder Akzente. In der 50. Minute setzt er einen Fernschuss knapp über die Latte. Eine Minute später schleudert Pascal König einen seiner gefürchteten Einwürfe in den Strafraum. Paul Kasten kommt mit der Fußspitze noch an den Ball und setzt ihn knapp neben das Tor. Die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit gehört den Blau-Weißen Stückenern. Immer wieder versuchen sie, Paul Kasten und Karl Marohn in der Spitze zu erreichen. Doch echte Torabschlüsse bleiben Mangelware.

In der 63. Minute steht der Schiedsrichter erneut im Mittelpunkt. Ein Schlalacher Spieler stürmt in den Strafraum und fädelt geschickt ins Abwehrbein von Ferdinand Herrmann ein. Der Unparteiische zeigt auf den Punkt und Herrmann und der Stückener Anhang können es nicht fassen. Erst wird ein Elfmeter verwehrt und bei der nächstbesten Gelegenheit der gegnerischen Mannschaft zugesprochen. Yannic Vinken lässt Schlussmann Heinicke keine Abwehrchance (hier im Video). Der 2:2-Ausgleich. Die Frustration im Stückener Team ist merkbar. Wieder eine höchst umstrittene Schiedsrichterentscheidung, wie schon im letzten Spiel gegen Michendorf.

Doch es wird noch schlimmer. In der 67. Minute tankt sich der Schlalacher Stürmer in den Strafraum und schießt den Ball Richtung linkes Toreck. Dort hat Keven Leonhardt keine Mühe, den Ball aus Nahdistanz über die Linie zu drücken. Schlalach hat weitere Torchancen und erzielt sogar zwei Tore. Doch beide Treffer werden zurückgepfiffen. Einmal wegen Abseits nach einem Eckball und ein weiteres Tor wird wegen Handspiel aberkannt.

Blau-Weiß gibt nicht auf. In den verbleibenden fünfzehn Minuten und in der üppigen Nachspielzeit wird weiter um jeden Ball gekämpft und jeder Einwurf und Eckball schnell gemacht. Kein Risiko wird gescheut und auch die Abwehrreihe aufgelöst. Doch die Torabschlüsse bleiben zu unpräzise und Bälle in den Strafraum werden zur sicheren Beute von Traktors Schlussmann Sebastian Klein. Erschöpft und frustriert nehmen die Stückener Kicker den Schlusspfiff zur Kenntnis. Wieder alles gegeben und doch nichts Zählbares erreicht.

Eine Stunde später kommt noch eine Hiobsbotschaft dazu. Der Tabellenletzte SV Concordia Nowawes hat sein erstes Spiel der Saison gewonnen und die Blau-Weißen Stückener auf den letzten Platz verdrängt. Bereits am Dienstag, den 19. Mai, um 19 Uhr ist die Viktoria aus Potsdam zu Gast an der Seddiner Straße. Der Saisonüberblick mit allen Spielen ist wie immer hier zu finden.

Hier noch eine Galerie mit 30 Bildern vom Spiel:

FC Blau-Weiß Stücken 2:3
SV Traktor Schlalach
— Spielende —
2:3 Keven Leonhardt (67.)
2:2 Yannic Vinken (63.)
— Halbzeit —
1:2 Fritz Halling (36.)
Paul Kasten (36.) 2:0
Patrick Bädelt (2.) 1:0


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Beste Saisonleistung der Blau-Weißen reicht beinahe zum Sieg im Lokalderby

Blau-WeißHier bei Stücken bloggt gab es schon lange keinen Spielbericht mehr zu lesen. Das lag ein wenig daran, dass ich vermutete, dass wohl niemand ausführliche Berichte über teils haarsträubende Niederlagen der Blau-Weißen Stückener lesen möchte. Ja, die 1. Kreisklasse fordert ihren Tribut. In der letzten Saison konnte man noch recht gut mithalten, doch heuer setzte es teils deutliche Niederlagen in Serie. Schon seit Wochen wird offen diskutiert, ob die Mannschaft wirklich gut genug für die Klasse ist oder doch lieber in der 2. Kreisklasse einen Neustart absolvieren sollte.

Nachdem es vor fünf Wochen auch noch eine deutliche Tracht Prügel beim 2:9 im Derby gegen die SG Michendorf III gab, war meine Erwartung für das neuerliche Aufeinandertreffen auf heimischem Platz sehr gedämpft, um es mal vorsichtig auszudrücken. Doch um einen Teil des Fazits schon vorwegzunehmen: Das war heute eine respektable Leistung der Stückener Mannschaft, die in der Nachspielzeit fast noch die Krönung erreichte. Leider nur fast …

Doch von vorn. Von der ersten Minute an merkte man der Stückener Mannschaft an, dass man sich heute etwas vorgenommen hatte. Zwar fehlten anfangs auf beiden Seiten die klaren Torabschlüsse, doch Blau-Weiß hatte deutlich mehr vom Spiel und schaffte es immer wieder, durch klare Anspiele bis vor den gegnerischen Strafraum zu kommen. Die erste große Abschlusschance vergibt Sören Kieburg noch überhastet, doch nur wenige Minuten später macht er es umso besser. Ein langer Ball, vom eigenen 16-Meter-Raum von Patrick Bädelt geschlagen, erreicht Kieburg auf halb rechter Position. Er setzt sich stark gegen seinen Gegenspieler durch und köpft den Ball über den Torwart hinweg aus gut 16 Metern ins Tor.

Stücken setzt nach und hat die nächste Großchance nach 27 Minuten. Bädelt setzt einen Freistoß aus 25 Metern halb rechter Position an die Querlatte (hier im Video). Minuten später tanzt Paul Kasten die Abwehrspieler aus und legt quer vor den 5-Meter-Raum, doch Kieburg schiebt den Ball frei stehend neben das Tor. Das hätte das 2:0 sein müssen. Michendorf hat Lücken in der Verteidigung und ist im Spiel nach vorn zu ungenau. Die Stückener stehen gut und verteidigen aufopferungsvoll. Ecken und Freistöße für die Gäste bleiben zunächst ohne Folgen. Michendorfs größte Chance dann Sekunden vor der Pause. Nach einem Freistoß von halbrechts segelt der Kopfball knapp über das Tor (hier im Video).

Nach dem Seitenwechsel hat erneut der Gast aus Michendorf die erste Großchance. Max Däumichen blockt in höchster Not den Torabschluss des Stürmers. In der 60. Minute macht es Michendorf präzise. Christian Kühne schießt einen Freistoss aus 20 Metern zentraler Position unhaltbar ins linke Eck. Torhüter Nico Heinicke hat das Nachsehen (hier im Video). Fünf Minuten später kann sich Stückens Schlussmann jedoch auszeichnen. Nach einem Eckball fliegt ein Kopfball Richtung linke untere Torecke. Heinicke taucht ab und lenkt den Ball um den Pfosten.

Anschließend verflacht die Partie. Das Aufbauspiel ist auf beiden Seiten oft zu ungenau. Chancen ergeben sich oft nur durch Fernschüsse. Beide Seiten verteidigen kompromisslos und zeigen ein engagiertes, aber weitestgehend faires Zweikampfverhalten. Gegen Ende zieht die Intensität noch einmal an. Michendorf will gewinnen und Blau-Weiß verteidigt bis zur Erschöpfung. Klare Tormöglichkeiten ergeben sich nicht mehr, doch dann hat Blau-Weiß in der Schlussminute der Nachspielzeit noch einen Freistoß von der Mittellinie. Patrick Bädelt schlägt den Ball bis an den 5-Meter-Raum. Michendorfs Abwehrspieler Philipp Völker rutscht der Ball über den Scheitel ins eigene Tor. Eigentor! 2:1 Stücken! Jubelgeschrei. Doch der Schiedsrichter hatte das letzte Wort. Er gibt den Treffer nicht, wegen eines vermeintlichen Fouls von Karl Marohn. Eine mutige Entscheidung. Marohn stieg ebenfalls zum Kopfball nach oben und berührte den Gegenspieler mit seinem Körper. Doch ob das wirklich foulwürdig war und ob der Schiedsrichter das wirklich so gut sehen konnte? Wo ist eigentlich der VAR, wenn man ihn mal braucht? Meine Aufnahme der Spielszene kann nur bedingt weiterhelfen. Vor lauter Aufregung habe ich vergessen zu schwenken und die beiden Kontrahenten werden in Blickrichtung der Kamera leider verdeckt.

Ein Siegtreffer wäre das i-Tüpfelchen für diesen couragierten Auftritt der Stückener gewesen. Fans und Trainer waren sich einig. Sie hatten heute das beste Saisonspiel der Blau-Weißen gesehen. Und dabei besonders wichtig: Bis zur allerletzten Minute wurde auf allen Positionen gekämpft und alles reingeworfen, was möglich war. Am kommenden Sonntag geht es dann zu Hause gegen Traktor Schlalach weiter. Und nur zwei Tage später, am 19. Mai, um 19 Uhr ist die Viktoria aus Potsdam zu Gast an der Seddiner Straße. Der Saisonüberblick mit allen Spielen ist wie immer hier zu finden.

Hier noch eine Galerie mit 21 Bildern vom Spiel:

FC Blau-Weiß Stücken 1:1
SG Michendorf III
— Spielende —
1:1 Christian Kühne (60.)
— Halbzeit —
Sören Kieburg (18.) 1:0


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Kunst aus Stücken – Ulli Richter beeindruckt mit farbenfrohen Gemälden

Ulli Richter

Frank Ulrich Richter mit seinen aktuellen Lieblingswerken

Großer Pinsel oder Spachtel? Kleckse oder präzise Linien? Kaffee oder Wein beim Malen? Bevor sich der Hobby-Künstler Frank Ulrich Richter noch ein paar Quickfire-Fragen stellte, hatten wir es uns in seinem häuslichen Atelier auf der Couch bequem gemacht und über sein wiederentdecktes Hobby eingehend geplaudert. Gleich vorweg, Frank Ulrich Richter kennen sogar die wenigsten Stückener. Alle nennen ihn einfach Ulli und so wird es auch in diesem Porträt gehandhabt.

Ulli Richter zog es Anfang der 90er Jahre aus dem Spreewald nach Stücken. Die Malerei entdeckte er während des Studiums für sich. Es blieb jedoch bei dem ein oder anderen Ölbild in Miniaturausführung. Ein ausgefülltes Arbeitsleben mit vielen Auslandsaufenthalten verhinderte eine kontinuierliche Beschäftigung mit dem Hobby Malen. Im vergangenen Jahr erweckte dann eine Kunsttherapie eine unerwartete kreative Schaffenskraft und Ulli widmet sich seither ausdauernd seiner Leidenschaft, aus der bislang mehr als 50 Bilder entstanden sind. Ortswechsel im Urlaub machen ihn besonders kreativ. Er experimentiert viel mit Farbkombinationen. Schwarz, Gelb, Weiß oder Rot, Gelb, Blau liegen ihm besonders, doch vorrangig bestimmt sein Gemütszustand die Farbgebung. Für seine abstrakten, teils expressionistischen Werke, ist auch das Werkzeug nicht in Stein gemeißelt. Pinsel, Spachtel, Schwamm und/oder Strukturpaste kommen gern zum Einsatz. Und im Hintergrund läuft stets Rockmusik, die eigene Playlist oder Radio Bob!.

Ulli Richter

Bis unter die Decke. Die Wände seines Ateliers zieren seine neuesten Werke.

Für ein fertiges Bild können durchaus 4-5 Tage ins Land gehen. Wenn ihm sein Bild gefällt, ist es jedoch meist noch nicht das Ende des kreativen Prozesses. Jetzt hat seine Frau das Wort und ihr Feedback entscheidet, ob das Bild tatsächlich fertig ist, oder ob er nicht doch noch die ein oder andere Korrektur vornehmen sollte. Die Signatur FUR für Frank Ulrich Richter bildet dann stets den Schlusspunkt.

Ulli würde seine Werke gern in der Öffentlichkeit präsentieren. Für jede Anregung dazu oder auch konkrete Unterstützung wäre er sehr dankbar. Wenn Sie mit Ulli Richter in Verbindung treten oder gar eines seiner Werke erwerben möchten, können Sie dies am leichtesten über seinen Instagram-Kanal (frankulrichrichter), wo man auch seine E-Mail-Adresse und natürlich noch viel mehr seiner Werke finden kann.

Zum Abschluss kommen wir noch einmal auf die Quickfire-Fragen zurück. Hier sind Ullis Entscheidungen:
1. Großer Flachpinsel oder Spachtel?
2. Geplante Skizze oder purer Zufall?
3. Primärfarben oder Pastelltöne?
4. Großformat oder Miniatur?
5. Spontan-Klecks oder präzise Linie?
6. Schichten aufbauen oder nass-in-nass? keines von beiden, ist egal
7. Musik aufdrehen oder absolute Stille beim Malen?
8. Sauberes Atelier oder kreatives Chaos?
9. Kaffee oder Wein beim Malen? weder noch
10. Titel, die erklären, oder “Ohne Titel”? Titel, die unterstreichen

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Erfolgreicher Flohmarkt bei bestem Frühlingswetter im Fliederhof

Flohmarkt

Wieder einmal gab es die wunderbare Atmosphäre des Fliederhofes beim Flohmarkt gratis dazu.

Update vom 26. April 2026: Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 17 Grad waren die nahezu perfekten Begleiterscheinungen für einen schönen Flohmarkt-Nachmittag im Fliederhof in Stücken. 30 Stände warteten auf zahlreiche Besucher, die sich vorwiegend über ein reichhaltiges Angebot an Kindersachen und Spielzeug, aber auch über jede andere Form von Trödel freuen konnten. Versorgt mit Gegrilltem und Kaffee und Kuchen ließ es sich gut im gemütlichen Ambiente des Fliederhofes aushalten. Nachfolgend noch einige Bilder und wir können sicher davon ausgehen, dass der ein oder andere Händler bzw. Trödelfreund auch im kommenden Frühjahr wieder den Weg nach Stücken finden wird.

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Fliederhof im Mittelpunkt – Dreharbeiten für Praxis mit Meerblick – Folge verfügbar

Praxis mit Meerblick

Wo hier in der Serie die Wäsche hängt, stehen am Wochenende die Flohmarktstände

Update vom 22. April 2026: Seit ein paar Tagen sind die Ergebnisse der Dreharbeiten im Fliederhof für die Praxis mit Meerblick zu bestaunen. In der Episode 29 „Liebe auf Attest“ mimt die Stückener Lokalität die „Pension Wellenkieker“. Schon bei Minute 3:40 wird wunderbar vom Ostseestrand auf den Fliederhof umgeblendet. Die Ostsee direkt vor der Haustür würde sicher auch vielen Stückenern gut gefallen. Damit die „Ostsee-Illusion“ perfekt ist, sind gegenüber der Toreinfahrt des Fliederhofes noch Netze und Reusen aufgestellt. Nun ja. Im Verlauf der Folge taucht der Fliederhof immer wieder für kürzere und längere Passagen auf. In den ursprünglich genannten Folgen 27 und 28 ist der Fliederhof jedoch nicht zu sehen.

Am Samstag, den 25. April steht der Fliederhof wieder im Mittelpunkt. Dieses Mal jedoch für den jährlichen Flohmarkt-Frühling in Stücken. Kommen Sie vorbei und trödeln Sie in der wunderbaren Hof-Atmosphäre der Pension Wellenkieker, ähem … des Fliederhofes in Stücken.

© ARD-Mediathek

Artikel vom 22. Mai 2025: In den vergangenen vier Tagen wurde in Stücken wieder eifrig gedreht. Diesmal produzierte die Real Film Berlin GmbH Szenen für die Folgen 27 bis 29 der Praxis mit Meerblick, einer Fernsehreihe für Das Erste der ARD. Neben Dreharbeiten auf der Ortsverbindungsstraße zum Gut Breite diente vor allem der Fliederhof als Kulisse für die Filmaufnahmen. Das Restaurant fungierte dabei als Pension und die Toiletten wurden zur Besenkammer umgestaltet. Kater Adi nahm sich alle Freiheiten, um mutmaßlich als Statist seinen Auftritt zu haben. Ob ihm das gelungen ist, kann man leider erst ab April 2026 überprüfen. Dann laufen die neuen Folgen im Abendprogramm der ARD. Stücken bloggt wird rechtzeitig informieren. Mit bestem Dank an Juliane, der Chefin des Fliederhofes, hier ein paar Impressionen von den Dreharbeiten:

Der Inhalt der Serie: In die Praxis mit Meerblick auf der Insel Rügen wechselt Nora Kaminski (gespielt von Tanja Wedhorn), nachdem sie von ihrer Arbeit auf einem Kreuzfahrtschiff wegen einer angeblichen Verfehlung freigestellt wurde. Sie will ihr Leben auf der Insel neu ordnen, doch als Ärztin ohne Doktortitel wird sie nach einem Schicksalsschlag vor unerwartete Herausforderungen gestellt …

Die bisher veröffentlichten 26 Folgen mit einer Laufzeit von je 90 Minuten lassen sich am besten chronologisch in der ARD-Mediathek ansehen.

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