Im Sinne der vollständigen Dokumentation der Ereignisse der vergangenen Tage wird hiermit die Stellungnahme der Gemeinde Michendorf zu den auf dieser Seite dargestellten Vorwürfen im Rahmen der Veranstaltung Fastnachten in Stücken veröffentlicht. Das Original als PDF ist hier einsehbar. Zum Zweck der besseren Lesbarkeit ist der Text nachfolgend 1:1 dargestellt.
Gerne möchte die Gemeinde zu den Vorwürfen auf der Plattform „Stücken bloggt“ vom 8. Februar 2026 sowie zu den Beiträgen in den sozialen Medien zum Zempern im Ortsteil Stücken Stellung nehmen und die Sachverhalte darlegen.
Festzuhalten ist, dass es ein großes Anliegen des gesamten Teams der Gemeinde ist, die Vereine und das Brauchtum bestmöglich zu unterstützen. Dies gilt auch für das Zempern in Stücken am vergangenen Samstag.
Warum nahm der Sachbereich Ordnung am Festumzug teil?
Damit ein Festumzug und Feierlichkeiten auf öffentlichen Straßen im Gemeindegebiet stattfinden können, muss hierfür eine verkehrsrechtliche Anordnung (VAO) bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreis Potsdam-Mittelmark beantragt werden. Dies ergibt sich aus § 29 Absatz 2 der Straßenverkehrsordnung. Hiernach bedürfen Veranstaltungen, für die Straßen mehr als verkehrsüblich in Anspruch genommen werden, der Erlaubnis. Das ist der Fall, wenn die Benutzung der Straße für den Verkehr wegen der Zahl oder des Verhaltens der Teilnehmenden oder der Fahrweise der beteiligten Fahrzeuge eingeschränkt wird…Veranstaltende haben dafür zu sorgen, dass die Verkehrsvorschriften sowie etwaige Bedingungen und Auflagen befolgt werden. Voraussetzung für die Genehmigung des Antrages ist folglich die Einhaltung der vom Landkreis Potsdam-Mittelmark vorgeschriebenen Sicherungsmaßnahmen. Diese dienen dazu, die Sicherheit aller am Umzug Beteiligten zu gewährleisten.
Für die Beantragung der VAO ist grundsätzlich der Veranstalter zuständig. Dies wäre hier der Heimatverein Stücken gewesen.
Um die Vereine und das Ehrenamt bei der Durchführung von Veranstaltungen zu unterstützen, hat die Gemeindeverwaltung die Vereine bisher bereits bei der Antragstellung unterstützt und die für den Laien z.T. schwer ausfüllbaren Anträge zur verkehrsrechtlichen Anordnung inklusive dem Sicherheitskonzept beim Landkreis beantragt.
So wurde der Antrag auch für die Veranstaltung „Zempern in Stücken“ mit Festumzug am 08.02.2026 durch die Gemeinde beim Landkreis beantragt, was der Bitte des Ortsvorstehers und den Abstimmungen zwischen ihm, dem Vorsitzenden des Heimatvereins und dem Sachbereich Ordnung in einem Gespräch am 15.01.2026 insbesondere zu Streckenführung, Starttermin, Umzugsende und Absicherungsmaßnahmen der Veranstaltung entsprach. Bereits in der Vergangenheit wurden alle verkehrsrechtlichen Anordnungen in Zusammenhang mit dem Zempern in Stücken, Fresdorf und Wildenbruch durch die Gemeinde Michendorf beantragt.
Im Ergebnis tritt die Gemeinde damit als Veranstalter auf und ist somit auch in der Pflicht, die vorgeschriebenen Sicherheitsauflagen umzusetzen.
Die erteilte Genehmigung der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark enthielt für das Zempern in Stücken unter anderem folgende Auflagen:
- Einhaltung der eingereichten Wegführung
- Absicherung des Umzugs durch den Veranstalter
- Einsatz einer entsprechend der Teilnehmeranzahl ausreichenden Anzahl an Ordnungskräften
- Eine Sperrung des Fließverkehrs darf nicht erfolgen – nur ein kurzfristiges Anhalten.
- Freigabe der Straße nach dem Umzug (beantragt war die halbseitige Sperrung der Zauchwitzer Straße als Landesstraße).
- Nutzung vorhandener Gehwege.
Ein Verstoß gegen die Auflagen führt zum Widerruf der Genehmigung.
Um die Veranstaltung zu ermöglichen und die genannten Auflagen zu erfüllen, erklärte sich eine Mitarbeiterin des Sachbereiches Ordnung bereit, am Wochenende zusätzlichen Dienst in Stücken zu verrichten und den Umzug mit abzusichern.
Unter Berücksichtigung der erfolgten Vorabstimmungen sah die zuständige Fachbereichsleitung dies als erforderlich, aber auch ausreichend an und autorisierte ihren Dienst. Die Bürgermeisterin war vorab nicht informiert, was auch nicht als notwendig angesehen wurde, da es sich lediglich um unterstützende Maßnahmen handeln sollte und vorab keine kritischen Anhaltspunkte erkennbar waren.
Bereits mit dem Eintreffen der Mitarbeiterin stellte sich dies anders dar. Die Unterstützungsleistung wurde nicht anerkannt. Vielmehr erfolgte die Begrüßung der Mitarbeiterin durch einzelne Teilnehmer bereits mit dem Hinweis auf ein Hausverbot im Ortsteil Stücken.
Entgegen der Abstimmungen im Vorgespräch am 15.01.2026 war anschließend festzustellen, dass im Ortsteil notwendige Abstimmungen zur Absicherung des Umzuges durch die Freiwillige Feuerwehr nicht erfolgt waren, womit die Durchführung kurzfristig gefährdet war und nur dank des Eingreifens eines Kameraden der Ortswehr, der das Feuerwehrfahrzeug fuhr und am Ende des Umzugs absicherte, erfolgen konnte.
Die Vertreterin des Sachbereichs Ordnung sicherte den Anfang mit ihrem Dienstwagen ab.
Ziel dieser Absicherung, die sich bei früheren Veranstaltungen mit Umzugscharakter in allen Ortsteilen z.B. bei Festumzügen und Laternenumzügen bewährt hat und durch welche eine Vollsperrung vermieden werden konnte, ist es, die Teilnehmenden, die mitunter auch selbst durch Gespräche und den Festcharakter abgelenkt sind, gegen Gefahren durch herannahende Autos zu sichern und den herannahenden Verkehr abzubremsen. Ergänzt wurde dies durch die Ankündigung der Veranstaltung auf Schildern. Es darf nicht vergessen werden, dass es sich hier um eine Landesstraße handelt, die noch dazu einen sehr gradlinigen Verlauf aufweist.
Die Sicherheit der Umzugsteilnehmenden ist und war der Gemeinde Michendorf ein besonderes Anliegen und deren Schutz Anlass der Teilnahme.
Missbilligendes Verhalten von einzelnen Teilnehmern gegenüber der Mitarbeiterin
Auch während des Umzuges kam es vereinzelt zu Anfeindungen gegenüber der Mitarbeiterin der Verwaltung. Sie wurde mehrfach aufgefordert „zu verschwinden“ und außerhalb des Fahrzeuges auch von einer Dame geschubst. Ein als Bauarbeiter verkleideter unbekannter Mann machte sich während des Zemperns zudem am Dienstwagen der Gemeinde zu schaffen. Hierbei wurden unter anderem der Außenspiegel umgeknickt, die Motorhaube trotz der Aufforderung der Unterlassung geöffnet und Verschlüsse von Betriebsflüssigkeiten geöffnet und in den Motorraum geworfen. Die mehrfache Bitte aufzuhören, wurde ignoriert. Als dann durch den „Bauarbeiter“ der Versuch unternommen wurde, die Mitarbeiterin aus dem Wagen zu ziehen, schaltete sie aufgrund der vorliegenden Bedrohungslage die Polizei ein.
Kein Vermummungsverbot ausgesprochen
Die Überlegung der Nummerierung von Kostümen, die im Vorgespräch mit dem Verein und dem Ortsvorsteher im Zusammenhang mit der Sicherheit besprochen wurde, wäre nunmehr leider angebracht und erforderlich gewesen, denn die Polizei konnte die Identität des Täters nicht feststellen.
Es handelt sich hierbei nicht um ein Vermummungs- oder Kostümierungsverbot. Dies wurde von der Gemeinde nicht kommuniziert und wird von ihr auch nicht gewünscht, da es dem Ansinnen der „Zemperer“ widersprechen würde. Vielmehr ist dieses Verfahren, bei welchem nur einer Person die Namen der Personen, die sich hinter einer Nummer verbergen, bekannt ist, auch in vielen Bundesländern, die die Tradition der Fastnacht pflegen seit vielen Jahren aus Gründen der Sicherheit üblich, um im Zweifelsfall die Identität von Maskenträgern feststellen zu können. Die Anonymität des Maskenträgers – die hier in Stücken auch zum Brauchtum gehört – bleibt gewahrt.
Die Gemeinde bedauert es sehr, dass sich nun gerade in Stücken durch den Übergriff des maskierten Bauarbeiters auf die Mitarbeiterin des Ordnungsbereiches zeigt, dass eine Identifikation entscheidend ist, um tätliche Übergriffe zu vermeiden oder zu ahnden. Die Bürgermeisterin missbilligt ausdrücklich die verbalen und tätlichen Angriffe gegenüber der Mitarbeiterin und bedankt sich ausdrücklich bei denjenigen, die im Nachhinein dazu beitragen, die Identität festzustellen. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Mitarbeiterin auch vor Ort Unterstützung erfahren hätte und eine wertschätzende Kommunikation durch die Teilnehmenden erfolgt wäre.
Lösungsansätze für die Zukunft
Unter Berücksichtigung der Beiträge und Kommentare aus dem Ortsteil wird die Gemeinde in Kürze zu einem gemeinsamen Gesprächstermin mit allen Verantwortlichen einladen, um gemeinsam Überlegungen für die Fortführung der Tradition anzustellen, aber auch die Geschehnisse aufzuarbeiten.
Seitens der Gemeinde bestehen die Überlegungen, zukünftig weiterhin bei der Antragstellung der verkehrsrechtlichen Anordnung zu beraten. Die Beantragung sollte indes vom Veranstalter erfolgen, der dann auch für die Umsetzung der Auflagen des Landkreises und damit die Absicherung und Sicherheit der Teilnehmenden verantwortlich ist. Eine Teilnahme der Gemeinde wäre unter diesem Gesichtspunkt entbehrlich.
Lebensmittelkontrollen des Landkreises nicht von Gemeinde veranlasst
Fraglich war auch, warum vor Ort Lebensmittelkontrollen erfolgten.
Die Gemeinde kann diese Frage nicht beantworten, da die Lebensmittelüberwachung nicht durch die Gemeinde erfolgt.
Festzuhalten ist indes, dass der Vorsitzende des Heimatvereins für die Durchführung der Veranstaltung ein vorübergehendes Gaststättengewerbe (Ausgabe von Lebensmitteln im Ortsteil Stücken und in der Parkhalle Stücken) beim Gewerbeamt angezeigt hat. Diese Anzeige wurde an die Genehmigungsbehörden – das Finanzamt und die Lebensmittelüberwachung – weitergeleitet, wie es bei Anträgen eines vorübergehenden Gaststättengewerbes das übliche Verfahren ist.
Ob, wann und warum die Lebensmittelkontrolle und/oder das Finanzamt Überprüfungen durchführen, liegt nicht in der Hand der Gemeinde Michendorf und wurde auch nicht durch die Gemeinde veranlasst.
Selbstverständlich wird die Gemeinde Michendorf weiterhin allen Vereinen mit Rat, Tat und Unterstützung bei ihren Veranstaltungen zur Seite stehen. Trotz anderslautender Kritik liegt der Gemeindeverwaltung der Erhalt eines bunten, närrischen Treibens in den Ortsteilen sehr am Herzen. Hierfür wünscht sich die Gemeinde von allen ein weitschätzendes Miteinander.



11 Kommentare
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Kein einziges Einsehen von Fehlern der Mitarbeiterin im Beitrag….
Eine Ordnungsamt Mitarbeiterin aus dem Innendienst, geht wieder in den Außendienst!
Wieso, wenn alle diese Frau ohne Empathie so kennen!
Dann hat der Vorgesetzte einen Fehler gemacht!
🥴
Ich geh hier gleich durch die Decke. Das ist doch wohl eine Frechheit. Sich jetzt hinter den ganzen Paragraphen und Auflagen herauszureden….
Meine Beobachtungen zum Ordnungsamt waren gänzlich andere. Von wegen Absicherung des Umzugs. Diese Frau stand bei der letzten großen Pause mit ihrem Auto am Ende des Dorfes Richtung Zauchwitz und mehrere Autos fuhren mit 30 bis 40 km/h fast in die Menge hinein und und teilweise genauso schnell durch. Da habe ich noch gedacht, “Was regelt die eigentlich?”. Den Feuerwehrkameraden jetzt den schwarzen Peter hier zuzuschieben…. unglaublich. Mädels und Jungs, ihr macht einen tollen Job. Aber das habt ihr nicht verdient!!! Ach und was die ausreichende Anzahl an absichernden Ordnungskräften angeht, sollte das diese eine Person sein? Lächerlich. Wer in Stücken wohnt, weiß, dass diese Straße bestimmt nicht geradlinig ist. Was wird sich hier eigentlich gerade ausgedacht? Und was auch hiermit gerade schriftlich festgehalten ist, dass angeblich ein Versuch unternommen worden ist, sie aus dem Auto zu ziehen. Gegenüber der Presse (MAZ) wurde das noch als Tatsache dargestellt. Und dass jetzt alle Teilnehmer des Umzuges zum Denunzieren des Delinquenten angehalten werden…. ich finde gerade keine Worte. Was muss man eigentlich nicht verstanden haben, dass Frau M. hier schon verbrannte Erde hinterlassen hat. Dann schickt man ausgerechnet diese Mitarbeiterin los? Tolle Fürsorge . Dieses abwiegelnde Statement der Gemeinde ist ein Schlag in mein Gesicht. Jeglichen Kommentargebern unter dem Artikel “Gemeinde Michendorf torpediert….” wurde hiermit eine Watsche erteilt.
dem kann ich nichts hinzufügen. ich habe es bereits einmal gesagt. fehlende Kinderstube. ich war zu Beginn um 9 Uhr an der Gaststätte und hatte das Vergnügen das Ankommen zu erleben. Kein Guten Morgen, nir eine hingerotzte Genehmigung. Was erwartet denn die Gemeinde? Jubelschreie? Und wenn ja soviel Wert auf Absicherung gelegt wird… Warum parkt das Gemeindeauto dann auf der Landesstraße/Ecke Dorfstr. ohne Warnblinkanlage oder ähnlichem? Lädt das nicht zum Überholen an schlecht einsehbarer Stelle ein? Es waren auch wie in den vergangenen Jahren 2 Kameraden unserer Feuerwehr vor Ort zum Absichern. Das hier ausschließlich mit dem Finger auf unsere Dorfgemeinschaft und den Heimatverein gezeigt wird ist für mich unfassbar.. Keine Spur von Reflektion, was die Gemeinde falsch gemacht haben könnte. Wie soll man denn da Vertrauen auf und in eine Zusammenarbeit haben?
Diese ganze Aufregung ist ja nicht erst durch die “hervorragende” Unterstützung der Gemeindeverwaltung beim diesjährigen Fastnachtsumzug zu erklären.
Wenn alle Vereine aus Stücken mal die ganzen tollen Erfahrungen (in meiner Sprache: Drangsalierung, Sabotage, Arroganz, …) nur in kurzen Stichpunkten aufschreiben würden, wär ein A4 Blatt schell voll.
Wenn das jetzt die offizielle Stellungnahme der Bürgermeisterin ist, dann soll Sie und alle Mitarbeiter die diese Sichtweise unterstützen, sich eine neue Gemeinde suchen, dort können sie dann die Bürger weiter quälen.
Es gibt auch sehr nette und kompetente Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung, die muss ich hier auch mal ausdrücklich loben.
Ich stelle fest, dass im Rathaus wenig Einsicht für den maßlos übertriebenen Ordnungsamts-Einsatz herrscht. Wie immer wird mit teilweise erfundenen Behauptungen die Schuld auf die Stückener Dorfbewohner geschoben.
Zum Thema Anträge:
Warum werden die Anträge für Durchführungen von Vereinsveranstaltungen erst am Tag der geplanten Veranstaltung ausgestellt? Da fängt doch die Sabotage schon an!!!!
Zum Thema Landstraße:
Die Gemeinde Michendorf stellt fest, dass die Landstraße durch ihren geradlinigen Verlauf sehr gefährlich ist. Interessant!!! Eine Tempo 30 Zone auf Höhe der Bushaltestelle zum Schutz der Schulkinder wird von der Gemeinde aber nicht unterstützt.
Zum Thema Hygiene:
Hier wird einfach dreist gelogen!!! Das Veterinäramt kommt also rein zufällig kurz nach dem Eintreffen des Ordnungsamtes auch nach Stücken? Natürlich! Naja, wer’s glaubt….
Zum Thema Anfeindungen:
Die Dame vom Ordnungsamt ist keine Unbekannte in Stücken. Sie sabotiert schon seit Jahren sämtliche Veranstaltungen in Stücken. Dass sie inzwischen nicht mehr mit einem Blumenstrauß empfangen wird, sollte ihr so langsam mal bewusst sein.
Die Gegendarstellung der Gemeinde beweist einmal mehr, dass im Rathaus kein Respekt gegenüber das Ehrenamt und das Vereinsleben vorhanden ist.
Die kostenintensive Veranstaltung zur Ehrung der Ehrenamtler wirkt daher als reine Heuchelei und kann eingespart werden. Für die goldenen Preisäpfel findet Frau Müller ganz sicher eine andere Verwendung.
Wahnsinn, wie die Sachen teilweise verdreht dargestellt werden!
Diese Frau hat versucht, alles und jedem, an diesem Tag ihren Stempel aufzudrücken und ihren Willen durchzusetzen.
95 Jahre ging es ohne Geleitschutz der Gemeinde und es hat reibungslos und ohne Probleme funktioniert. Selbst die Polizei hatte sich sonst die Zeit genommen und hat den Umzug im Rahmen ihrer Zeit begleitet. Seit 2 Jahren ist Frau M. dabei (warum auch immer) und es gibt nur Probleme, Streitigkeiten und Ärger.
Schade, dass niemand “fähiges” vom Ordnungsamt da war, um Strafzettel an Frau M. zu verteilen, denn sie hat in Kreuzungsbereichen geparkt, in Halteverboten, teilweise mitten auf der Straße statt am Straßenrand, und hat bei abgestelltem Auto den Motor laufen lassen (laut StVO sind das allein schon 80,- € Strafe) uvm.!
Es wurde von ihr angeordnet, dass die Feuerwehr mit ihrem Auto den Umzug von hinten absichert, nicht SOLL sondern MUSS. Das ist schonmal eine Anordnung, die sie so, denke ich, nicht treffen kann. Hat sie die Feuerwehrleute gefragt, ob sie überhaupt einen gültigen LKW Führerschein haben, um das Auto zu fahren? Hat sie sich vergewissert, dass von den Feuerwehrleuten nicht vllt. schon ein Bier getrunken wurde und dann werden sie von ihr mehr oder weniger gedrängt mit dem Feuerwehrauto dabei zu sein. Das alles entgegen jeglicher Absprachen mit der Feuerwehr. Diese hat Ende 2025 schon gesagt, dass sie den Umzug so wie jedes Jahr wieder mit zwei, drei Leuten absichern werden, aber ohne ein Fahrzeug. Durch Frau M. ihre Anordnung konnte nur noch ein Feuerwehrmann den Umzug zu Fuß begleiten und proaktiv auf die Autofahrer zugehen und sie sensibilisieren für den Umzug und bitten langsam zu fahren. (hat die letzten Jahre immer super geklappt). Dieses Jahr ist der eine Feuerwehrmann sowie Umzugsteilnehmer fast verletzt worden, weil ein Auto, wie ein irrer am Umzug vorbeigefahren ist. Warum? Weil Frau M. in ihrem Auto saß, was ohne jegliche Warnfunktion im Einsatz war, weil der andere Feuerwehrmann nicht mit dem Autofahrer sprechen konnte, weil er ja auf Anweisung das Feuerwehrauto fahren musste.
Zu dem Vorfall mit dem Angriff und das Vergehen an ihrem Auto kann ich nur sagen, dass die Polizei da sonst sehr viel entspannter war, denn da wurde öfter mal das Auto geöffnet und die Utensilien aus dem Auto ausgeladen. Auf jeden fall kann gesagt werden dass Frau M. keinesfalls aus dem Auto gezogen oder geschubst wurde (wer fasst sie denn freiwillig an) und die geöffneten Deckel wurden nirgends hingeworfen!
Bei so einem Umzug wird nun mal Schabernack getrieben, das gehört dazu. Nur weil eine Frau sowas nicht kennt, heisst es nicht, sie muss anderen die Freude am Umzug nehmen und allen Teilnehmern und Besuchern zeigen, wer das Sagen hat.
Für den Fall, dass die Identität des Bauarbeiters festgestellt wird und gegen ihn unberechtigterweise eine Strafe oder sogar ein Bußgeld verhängt werden sollte, bin ich bereit, eine finanzielle Unterstützung zu leisten.
Eine kleine Frage noch,
Wann und Wo wird dann die Aussprache sein…
Mit freundlichen Grüßen
Autor
Es wird am kommenden Dienstag einen Termin mit Verantwortlichen des Ordnungsamtes und der Bürgermeisterin, sowie Vertretern des Heimatvereins und der FF Stücken geben.
Danke, ok… 👌
Ui, das passt ja voll zu unserer Erfahrung mit der Frau! Dank ihr haben wir jetzt teuer beschilderte Parkzonen in der Waldsiedlung!
Die Lage/Situation: Kleine Siedlung im Wald, keine Straßen, nur schlechte Wege. Diese werden vom Amt in der Vegetationszeit nicht von Wildwuchs frei gehalten, Kreuzungen und Wege dadurch unübersichtlich und gefährlich. Wenn nach öffentlichem Hinweis doch wenige Meter Straßenfront am Weg beschnitten werden, bleibt aus Kostengründen das Abgeschnittene liegen. Frau M. hat so etwas unwichtiges wie Verkehrssicherheit natürlich nicht auf ihrer Liste.
ABER: Dafür hat sie jetzt angefangen, Schilder für Parkzonen aufstellen zu lassen, die hier noch nie notwendig waren. Dafür gibt es Finanzmittel und das Amt duldet es offensichtlich. … Ja, Frau M. packt gezielt und kraftvoll dort an, wo SIE es für richtig und wichtig hält! Tradition, Maßvoll handeln und Sinnhaftigkeit sind ihr fremd. Schade.