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Kommunalwahl Michendorf 2024 – Wahl der Gemeindevertretung – Zwischenergebnis

Update vom 11. Juni 2024 Nach der offiziellen Webseite des Landeswahlleiters sind folgende Kandidaten als zukünftige Mitglieder der Gemeindevertretung gewählt:

  • Bündnis für Michendorf: Martin Griebel, Dr. Mario Hünniger, Ralf Jechow, Claudia Nowka, Eckhard Reinkensmeier, Silvia Zander
  • CDU: Andreas-Michael Henning, Nicole Neuland-Gohla, Jens Schreinicke, Roland Wilfried Syring
  • AFD: Boris Becher, Peer Dorow, Maik Jäckel, Hans Joachim Pieper
  • GRÜNE/B90: Hardy Schulz, Marlene Tscherper, Volker Wiedersberg
  • SPD: Marianne Baer, Dr. Karsten Tischer
  • UWG-FW: Kay-Uwe Fleischmann
  • FDP: Axel Lipinski-Mießner
  • DIE LINKE: Peter Pilling

Bereits jetzt steht aber fest, dass für Frau Nowka (BfM) jemand nachrücken wird, da sie nicht gleichzeitig Bürgermeisterin und Mitglied der Gemeindevertretung sein kann.

Artikel vom 10. Juni 2024 Bei der gestrigen Kommunalwahl wurden bekanntermaßen auch die zukünftigen Mitglieder der Gemeindevertretung Michendorf gewählt. Neun Parteien und Wählerbündnisse stellten sich zur Wahl. Die Wahlbeteiligung lag mit 76,7 Prozent noch einmal 5 Prozentpunkte höher als im Jahr 2019, als 71,8 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben. 8.534 Wähler haben 25.050 gültige Stimmen abgegeben.

Das Bündnis für Michendorf profitierte von der omnipräsenten Bürgermeisterin Claudia Nowka, die allein 12 % der Stimmen auf sich verbuchte. Allerdings hätte ihr niemand den Platz in der Gemeindevertretung streitbar machen können. Als Bürgermeisterin nimmt sie automatisch an den Sitzungen der Gemeindevertretung teil und darf de facto nicht gleichzeitig Mitglied der Gemeindevertretung sein. So kommt das Bündnis für Michendorf auf 28,5 Prozent der Stimmen und erobert sechs Sitze im Parlament.

Auch die AfD legt um 5,8 Prozent deutlich zu und erhält zwei zusätzliche Sitze. Die CDU stagniert bei 18 Prozent und vier Sitzen. Die SPD behauptet trotz Verlusten knapp zwei Sitze. Grüne/Bündnis 90, Unabhängige Wählergemeinschaft – Freie Wähle, FDP und Die Linke müssen je einen Sitz abgeben. Für die Fresdorfer Interessengemeinschaft reichte es leider nicht für einen Sitz im Parlament. Jedem Ortsteil sollte ein Fürsprecher im Parlament vergönnt sein.

Nachstehende Grafik zeigt die aktuellen Wahlergebnisse im Vergleich zur letzten Kommunalwahl 2019, sowie die Verteilung der Sitze in der zukünftigen Gemeindevertretung, die sich am Montag, dem 1. Juli 2024, ab 19 Uhr, im Michendorfer “Apfelbaum” konstituieren wird.

Die vollständige Stimmenverteilung auf jeden Kandidaten, sowie viele weitere statistische Informationen lassen sich auf der Webseite des Landeswahlleiters Brandenburg komfortabel recherchieren.

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5 Kommentare

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  1. Danke für die schöne Grafik. ich wollte gerne wissen,welche Männer denn nun in MiDorf gewahlt wurden unter dem Link “Die vollständige Stimmenverteilung auf jeden Kandidaten” finde ich das nicht. Gibt es einen anderen Ort?

    1. Ich habe die voraussichtlichen Mitglieder der GV ergänzt

  2. Hallo Frau Perincioli, unter https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120690397397.html finden Sie einen Abschnitt “Kandidierendenstimmen und Gewählte”. Dort können Sie für jede Partei die Personen identifizieren, bei denen ein “Ja” bei gewählt steht. Allerdings mit Vorbehalt. Die finalen Gemeindevertreter werden sicher erst am 1. Juli bekannt werden. Bspw. wird Frau Nowka ihr Mandat noch weitergeben müssen.

      • Kati Bräutigam auf 11.06.2024 bei 12:57
      • Antworten

      Bei aller berechtigten Kritik, dass und ob sich BürgermeisterInnen aufstellen lassen können, sollte nicht unerwähnt bleiben dass so gut wie jede Fraktion lokal „prominente“ Kandidaten ausschließlich zum Zweck des Stimmenfangs aufstellt. Auch diese bekunden vorher intern klar, dass sie ihr Mandat nicht annehmen werden. Das hängt einfach mit dem Wahlsystem zusammen, dass die Gesamtzahl der Stimmen berücksichtigt, die auf eine Fraktion entfallen. Man darf tatsächlich noch sehr gespannt sein, wer am Ende in welchem Gremium sitzt.

      1. Ohne Zweifel. Doch was intern besprochen wird, kann ich leider nicht öffentlich machen, weil ich es schlicht nicht weiß. Bei der BM ist es nun mal eindeutig. Vielleicht sollte man generell mit offenen Karten spielen und gegenüber dem Wähler offen kommunizieren. Bloß weil es möglich ist, sich als Zugpferd aufstellen zu lassen, ohne dass man ins Parlament will, sollte man es noch lange nicht machen. Als Wähler fühle ich mich nämlich verarscht.

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